Nachdem
ich heute wieder meinen ersten Schultag hinter mich gebracht habe, musste ich
feststellen, dass sich der erste Schultag nach den Ferien, wohl oder übel den
letzten Schultagen vor den Ferien sehr ähnelt – im Großen und Ganzen haben wir
die Zeit des heutigen Tages mit nichts tun verschwendet.
Trotzdem war ich doch irgendwie wieder froh, all die vertrauten Gesichter zu sehen und Zeit mit den Kleinen zu verbringen, hätte dennoch nichts gegen ein paar Stunden mehr Schlaf gehabt.
(Dazu muss man sagen, ich hatte vor diesen Eintrag letzte Woche Montag online zu stellen, jedoch hat mich der Alltag wieder ganz eingenommen und die Motivation mich in Ruhe hinzusetzen und etwas zu schreiben blieb aus & diesmal leider auch die Zeit – zu meinem momentanen Alltag aber bald mehr :)!)
Trotzdem war ich doch irgendwie wieder froh, all die vertrauten Gesichter zu sehen und Zeit mit den Kleinen zu verbringen, hätte dennoch nichts gegen ein paar Stunden mehr Schlaf gehabt.
(Dazu muss man sagen, ich hatte vor diesen Eintrag letzte Woche Montag online zu stellen, jedoch hat mich der Alltag wieder ganz eingenommen und die Motivation mich in Ruhe hinzusetzen und etwas zu schreiben blieb aus & diesmal leider auch die Zeit – zu meinem momentanen Alltag aber bald mehr :)!)
Jetzt zu meinen knapp drei einhalbwöchigen Ferien, die ich zum größten Teil mit drei Mädels aus meiner WG verbracht habe – Elisa, Marnie und Julia.
Wenn mir wahrscheinlich jemand vor ein paar Monaten versucht hätte zu erklären, dass ich genau mit ihnen fast einen Monat in Thailand rumreise, dann hätte ich dies wahrscheinlich sehr bezweifelt und gerade deswegen bin ich umso froher, dass es so gekommen ist und ich die drei schon sehr in mein Herz geschlossen und als Freundinnen dazu gewonnen habe (Ich weiß, dass ihr das hier lest, also fühlt euch gedrückt hihi).
Unsere Reise startete Sonntagmorgen um 6 Uhr mit unseren schweren Rucksäcken in Richtung – Chiang Mai.
Die zweitgrößte Stadt Thailands wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und eigentlich hatten wir vor uns dort die dritte WG unserer Organisation anzuschauen und die Mädels dort zu besuchen, aber da diese wie wir urlaubstechnisch unterwegs waren, fiel dies aus.
In Chiang Mai angekommen, fing es an, dass wir unfassbares Glück (meinerseits wohl das einzige diesen Urlaub) mit unseren vorher gebuchten Unterkünften hatten – es war total sauber, die „Hostelmutter“ war total lieb und hilfsbereit, außerdem waren wir in der Altstadt Chiang Mais und der Preis von ca. 4,50€ pro Nacht war ja wohl unschlagbar.
In den fünf Tagen Chiang Mai haben wir den Nachtmarkt und andere süße Märkte besucht, die Innenstadt und Umgebung erkundet, vieeeeel geshoppt, Elefanten und Wasserfälle gesehen und viel gegessen – vorallem westliches Essen. Der erwartete Kulturschock der asiatischen Kultur blieb in den vergangenen drei Monaten bei mir aus, jedoch musste ich feststellen, dass sich eine negative Einstellung meinerseits gegenüber des sehr westlich angehauchten Lebensstils, vieler in Chiang Mai lebender Thais geäußert hat.
Denn ich finde in solch einer „Großstadt“ geht die kunterbunte und wunderschöne asiatische bzw. thailändische Kultur Stück für Stück verloren.
Gerade den Kontakt zu den, nicht englisch sprechenden Thais schätze ich in Mae Sai sehr, denn ich bin der Meinung, dass genau dies die Kultur erst richtig ausmacht.
In Chiang Mai kann man mit jedem auf Englisch kommunizieren und ansich kommt man mit mehr „Falangs“ in Kontakt als mit Einheimischen. Dennoch war es für uns mal wieder schön in die „westliche Kultur“ einzutauchen, einen Kebab zu essen oder Pommes mit Cordon Bleu, ein riesiges Einkaufszentrum zu besuchen oder mit anderen Deutschen zu quatschen, die eben nicht seit drei Monaten mit uns zusammen leben und somit fast das selbe erlebt haben.
Donnerstagabend ging es dann mit dem Nachtbus von Chiang Mai aus nach Bangkok und wider aller Vorstellungen (eigentlich lediglich meinen) total übermüdet und schlecht gelaunt um 8 Uhr morgens in der riesigen Hauptstadt Thailands anzukommen und nicht zu wissen wo wir sind oder wo wir hinmüssen, standen wir um 4 Uhr morgens nur eine Querstraße von der berühmten Koh San Road (Backpackerstraße) weiter und fanden auch direkt einen netten Taxifahrer , der uns ans andere Ende der Stadt gefahren hat – zum Busbahnhof, von wo aus die Reise an die Ostküste weiter ging.
Dort angekommen erwischten wir glücklicherweise (hach, da war das Glück noch auf meiner Seite) direkt einen Bus nach Trat und als wir gefühlt 100x erklärt haben, dass wir erst nur nach Trat und nicht direkt nach Koh Chang wollen, kamen wir dann nach weiteren 6 Stunden Fahrt übermüdet und schlecht gelaunt (behielt wohl doch recht was das anging) in Trat an.
Als wir dann in unserem Hotel ankamen, entschieden wir uns, trotz wunderschöner Zimmer und superfreundlichem Personal, nicht wie geplant zwei Nächte, sondern lediglich eine dort zu bleibe, weil wir alle unbedingt ans Meer wollten.
Alles schön und gut, bis mir dann auffiel, dass mir 3000 Baht geklaut worden waren (hab ja gesagt, dass das Glück zunächst auf meiner Seite zu sein schien…).
Als dann dieser Schock überwunden war, ging es erst mal in ein kleines süßes Café und danach dann mit Elisa ein wenig die kleine, künstlerische Stadt erkunden.
Spontanerweise endete der Nachmittag dann einem Frisör besuch um dort dann mein Highlight des Tages - die Gastfreundschaft und allgemeine Herzlichkeit der Thais zu erleben (& natürlich auch meine neue Frisur hihi).
Während der Frisör mir meine Haare wusch und meinen Kopf massierte, schmierte mir eine ältere Thailady ein paar kühlende Salben auf meine frischen Wunden (Rollerunfall in Chiang Mai, ist aber nichts schlimmes passiert, lediglich ein paar doofe Schürfwunden). Solch liebe Gesten, die nicht selbstverständlich sind, zeigen mir immer wieder aufs Neue, dass es die richtige Entscheidung war nach Thailand zu gehen und ich mir in vielerlei Hinsicht eine Scheibe der Thais abschneiden könnte und sollte.
Am nächsten Morgen ging es dann mit drei Taxis zur Fähre nach Koh Chang. Auf der Insel angekommen, bzw. im Hotel angekommen, wurden erst mal alle Vorsätze was joggen gehen oder produktiv sein über Bord geworfen. Denn unser Hotel war einfach ein Paradies – mit mehreren Hängematten, einem Pool, einem Steg ins Meer und ’nem leckeren Restaurant.
Meine Woche auf Koh Chang beschränkte sich im Wesentlichen darauf, lange auszuschlafen, gegen 12 Uhr zu Frühstücken und den Tag dann mit Faulenzen und natürlich ganz viel Essen zu verbringen.
War dann noch zweimal am Lonely Beach, aber auf Grund meiner Abneigung gegenüber Sand an allen möglichen Stellen, beschränkte ich mich auf das Meer bei unserem Hotel.
Ansonsten waren wir noch ein paar Mal feiern oder ich bin zu Fuß los und habe ein wenig die Insel erkundet und den ein oder anderen Fruitshake oder Kaffee getrunken, mir eine Maniküre machen lassen und einfach nur entspannt – das habe ich echt gebraucht und genossen.
Koh Chang ist zwar eine der größten thailändischen Inseln, wird jedoch als nicht so paradiesisch wie andere Inseln beschrieben – da frage ich mich wirklich wie wunderschön die anderen Inseln sein müssen, wenn diese schon atemberaubend war.
Eine Woche dort zu verweilen, haben Elisa und mir jedoch gereicht, da ich ohnehin vorhabe mir weitere Inseln im Laufe des Jahres anzuschauen und auf Grund dessen haben wir unsere 7 Sachen in den Rucksack gepackt (Ok, wer mich kennt, weiß, dass ich mal wieder gefühlt 100 Sachen zu viel dabei hatte und mir somit meinen Nervenzusammenbruch vor dem Urlaub nicht habe sparen können…) und haben uns überlegt, dass wir die Ostküste Richtung Bangkok hochreisen wollten, um einen besseren Einblick in das thailändische Leben zu haben und ich kann schon vorab sagen, dass es mit die beste Entscheidung der Reise war.
Samstag
Morgen ging es los und wir wollten von Trat aus in die nächste Provinzstadt
Chantaburi trampen – ja, hatten wir vor, hat nur leider nicht ganz so geklappt
wie wir uns das vorgestellt haben und da es schon früher Nachmittag war, haben
wir uns dazu entschieden einfach den Bus zu nehmen.
Da wir erst abends in Chantaburi ankamen, buchten wir das Hostel für zwei Nächte um wenigstens das Meiste der Stadt sehen zu können (da wussten wir noch nicht, dass es in der Stadt nicht viel gab haha).
Wir haben dann dort den mehr oder weniger „berühmten“ Juwelenmarkt besucht, haben in einem wunderschönen Park gepicknickt, ein Museum und eine katholische Kirche besichtigt.
Zunächst zum Museum, das eigentlich ganz süß war und die neuen Generationen über die Geschichte Chantburis aufklären soll und in diesem Museum haben wir dann einen Thai kennengelernt, der fließend deutsch sprechen konnte und welcher uns anschließend über Chantaburi, Thailand und sein Leben erzählt hat – war ganz nett, bis zu dem Punkt an dem er unsere Arbeit als Englischlehrer kritisiert hat (ich habe auch einige Punkte zu bemängeln an der Tätigkeit bzw. der Organisation, dennoch war es eher beleidigend uns gegenüber) und somit haben wir uns von ihm verabschiedet, aber dennoch bedankt für den Einblick den er uns in sein thailändisches Leben gegeben hat.
Zu der Kirche – wie komisch ist die Vorstellung einer Kirche in Thailand bitte? Genau, weniger komisch, als wirklich in ihr zu stehen und noch um einiges westlicher als die Einkaufszentren in Chiang Mai und die haben mir eigentlich schon gereicht.
Am nächsten Morgen waren wir voller Elan auf dem Weg in die nächste Stadt – Rayong. Dort hatte ich mich vor allem nochmal auf das Meer gefreut.
Da wir erst abends in Chantaburi ankamen, buchten wir das Hostel für zwei Nächte um wenigstens das Meiste der Stadt sehen zu können (da wussten wir noch nicht, dass es in der Stadt nicht viel gab haha).
Wir haben dann dort den mehr oder weniger „berühmten“ Juwelenmarkt besucht, haben in einem wunderschönen Park gepicknickt, ein Museum und eine katholische Kirche besichtigt.
Zunächst zum Museum, das eigentlich ganz süß war und die neuen Generationen über die Geschichte Chantburis aufklären soll und in diesem Museum haben wir dann einen Thai kennengelernt, der fließend deutsch sprechen konnte und welcher uns anschließend über Chantaburi, Thailand und sein Leben erzählt hat – war ganz nett, bis zu dem Punkt an dem er unsere Arbeit als Englischlehrer kritisiert hat (ich habe auch einige Punkte zu bemängeln an der Tätigkeit bzw. der Organisation, dennoch war es eher beleidigend uns gegenüber) und somit haben wir uns von ihm verabschiedet, aber dennoch bedankt für den Einblick den er uns in sein thailändisches Leben gegeben hat.
Zu der Kirche – wie komisch ist die Vorstellung einer Kirche in Thailand bitte? Genau, weniger komisch, als wirklich in ihr zu stehen und noch um einiges westlicher als die Einkaufszentren in Chiang Mai und die haben mir eigentlich schon gereicht.
Am nächsten Morgen waren wir voller Elan auf dem Weg in die nächste Stadt – Rayong. Dort hatte ich mich vor allem nochmal auf das Meer gefreut.
Dass
daraus nichts werden sollte, habe ich dann auch früh feststellen müssen… In Rayong angekommen fuhren wir zunächst für
viel zu viel Geld Taxi zum Hotel und wurden dann auch noch in einer ganz
normalen Garküche über den Tisch gezogen.
Lediglich das Hotel war total süß, wir hatten ein Zimmer in einem dieser schönen chinesischen Bungalows mit einer total lieben Besitzerin, die sich sehr für unser Leben in Deutschland, aber auch in Mae Sai interessierte.
Den Tag in Rayong haben wir lediglich in ein paar süßen Boutiquen (Frustshoppen hilft halt), in einem Café und zuhause Maracuja essend und Musik hörend im Bett verbracht.
Rayong hat sich in dem Sinne auch gelohnt, denn wir wissen jetzt, dass wenn eine Stadt nicht in einem Reiseführer erwähnt wird – hat das Ganze auch einen Grund.
Lediglich das Hotel war total süß, wir hatten ein Zimmer in einem dieser schönen chinesischen Bungalows mit einer total lieben Besitzerin, die sich sehr für unser Leben in Deutschland, aber auch in Mae Sai interessierte.
Den Tag in Rayong haben wir lediglich in ein paar süßen Boutiquen (Frustshoppen hilft halt), in einem Café und zuhause Maracuja essend und Musik hörend im Bett verbracht.
Rayong hat sich in dem Sinne auch gelohnt, denn wir wissen jetzt, dass wenn eine Stadt nicht in einem Reiseführer erwähnt wird – hat das Ganze auch einen Grund.
Unser
letzter Stopp auf unserer Reise zu zweit war Sri Racha, zunächst wurden wir an
einem riesigen Einkaufszentrum raus gelassen, wo wir uns beide wieder mit
deutscher Kosmetik eindeckten, denn dort gab es Catrice und Essence.
Unser spontan gesuchtes Hostel war, trotz Gefängnisstimmung, eigentlich ganz gut, denn es lag zentral und es hatte eine Terrasse direkt am Hafen, auf der wir dann unseren Abend verbracht haben mit Blick auf den leuchtenden Pier.
Es war sozusagen der perfekte Abschluss, denn der Hafen und die Stadt waren total bezaubernd und der Park (angeblich der schönste Kurpark Thailands) und die Kleine zu besichtigende Insel waren wirklich total schön.
Unser spontan gesuchtes Hostel war, trotz Gefängnisstimmung, eigentlich ganz gut, denn es lag zentral und es hatte eine Terrasse direkt am Hafen, auf der wir dann unseren Abend verbracht haben mit Blick auf den leuchtenden Pier.
Es war sozusagen der perfekte Abschluss, denn der Hafen und die Stadt waren total bezaubernd und der Park (angeblich der schönste Kurpark Thailands) und die Kleine zu besichtigende Insel waren wirklich total schön.
Die
drei Städte zu sehen hat sich auf jeden Fall gelohnt und der Stress der letzten
Tage hatte ich gerne auf mich genommen, denn im ständigen Reisen sieht man eben
am meisten.
Mittwochmorgen sind wir dann in Richtung Bangkok bzw. Ayutthaya aufgebrochen, denn dort wollten wir vier uns treffen und gemeinsam die letzten zwei Tage verbringen.
Bei uns lief eigentlich alles bestens, erst mit dem Minivan nach Bangkok (bzw. 30km vor Bangkok und dann weiter mit einem Taxi) und vom Bahnhof für 15 Baht nach Ayutthaya.
Dort angekommen haben wir auch nach kurzer Suche ein Hostel gefunden und dies für 4 Personen gebucht und bezahlt.
Dadurch, dass Julia und Marnie direkt von Koh Chang aus kommen wollten, wussten wir schon, dass es wahrscheinlich später werden würde – da aber beide, auf Grund ihrer kaputten Handys nicht zu erreichen waren, wussten wir nicht wann sie kommen würden und sie wussten nicht wohin sie kommen sollten.
Das Chaos war dann aber erst perfekt, als die beiden endlich, durch Telefonate über das Handy des Taxifahrers das Hotel gefunden hatten und angekommen waren und Elisa und ich uns aus unserem Zimmer ausgeschlossen hatten.
Durch das aus dem Bett klingeln der Hotelbesitzerin und des ständigen Nervens des Sicherheitsmannes, kamen wir dann doch noch in unser Zimmer.
Den nächsten Morgen starteten wir dann wieder mit unserem „Ritual“ um 12 Uhr zu frühstücken und radelten dann gestärkt los, ja radelten – wir hatten uns für den Tag Fahrräder gemietet und ja, auch in Thailand sind Fahrräder nicht so mein Ding, denn nach dem dritten Wat (Tempel) und im strömenden Regen streikte mein Fahrrad plötzlich und ich musste mit dem Tuk Tuk nach Hause fahren um dieses gegen ein neues einzutauschen.
Den letzten Abend haben wir dann schlemmend auf dem Nachtmarkt verbracht.
Und am letzen Tag unserer Reise ging es mit dem Zug für 11 Baht zum Flughafen (die Investition des Fluges hat sich auf jeden Fall gelohnt) und dort haben wir dann die restlichen Stunden bis zum Abflug gewartet.
Mittwochmorgen sind wir dann in Richtung Bangkok bzw. Ayutthaya aufgebrochen, denn dort wollten wir vier uns treffen und gemeinsam die letzten zwei Tage verbringen.
Bei uns lief eigentlich alles bestens, erst mit dem Minivan nach Bangkok (bzw. 30km vor Bangkok und dann weiter mit einem Taxi) und vom Bahnhof für 15 Baht nach Ayutthaya.
Dort angekommen haben wir auch nach kurzer Suche ein Hostel gefunden und dies für 4 Personen gebucht und bezahlt.
Dadurch, dass Julia und Marnie direkt von Koh Chang aus kommen wollten, wussten wir schon, dass es wahrscheinlich später werden würde – da aber beide, auf Grund ihrer kaputten Handys nicht zu erreichen waren, wussten wir nicht wann sie kommen würden und sie wussten nicht wohin sie kommen sollten.
Das Chaos war dann aber erst perfekt, als die beiden endlich, durch Telefonate über das Handy des Taxifahrers das Hotel gefunden hatten und angekommen waren und Elisa und ich uns aus unserem Zimmer ausgeschlossen hatten.
Durch das aus dem Bett klingeln der Hotelbesitzerin und des ständigen Nervens des Sicherheitsmannes, kamen wir dann doch noch in unser Zimmer.
Den nächsten Morgen starteten wir dann wieder mit unserem „Ritual“ um 12 Uhr zu frühstücken und radelten dann gestärkt los, ja radelten – wir hatten uns für den Tag Fahrräder gemietet und ja, auch in Thailand sind Fahrräder nicht so mein Ding, denn nach dem dritten Wat (Tempel) und im strömenden Regen streikte mein Fahrrad plötzlich und ich musste mit dem Tuk Tuk nach Hause fahren um dieses gegen ein neues einzutauschen.
Den letzten Abend haben wir dann schlemmend auf dem Nachtmarkt verbracht.
Und am letzen Tag unserer Reise ging es mit dem Zug für 11 Baht zum Flughafen (die Investition des Fluges hat sich auf jeden Fall gelohnt) und dort haben wir dann die restlichen Stunden bis zum Abflug gewartet.
Zum Einen, dass ich dringend Thai lernen muss bzw. will, denn man hätte noch mit so vielen weiteren Menschen in Kontakt kommen können, wenn man hätte Thai sprechen können.
Dann, dass ich nach dem Jahr doch auf jeden Fall Grundschullehramt studieren möchte, denn auf Koh Chang hatte ich genug Zeit um mir endlich darüber Gedanken zu machen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es doch das ist was ich mir für mein Leben vorstellen kann und will.
Ich bin froh darüber, nach diesen drei Wochen Ferien wieder „nach Hause“ zurück kehren kann, denn ich habe gemerkt, dass ich keine 6 Monate mit einem Rucksack durch ein oder mehrere Länder hätte reisen können.
Es ist schön zu wissen, dass man in einem (eigentlich) fremden Land eine Art Zuhause hat mit Menschen, denen man in den letzten drei Monaten schon sehr nahe gekommen ist, dadurch dass man miteinander wohnt. Ich bin dankbar dafür, dass erfahren zu dürfen, immer zu wissen, es ist jemand da, auch wenn es manchmal schwer ist nie alleine sein zu können.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen